Das beste Orchideen-Substrat

Servus,

was ist eigentlich das beste Orchideensubstrat und welche Eigenschaften muss es haben?

Um dieser Frage richtig auf den Grund zu gehen, müssen wir uns erst einmal darüber bewusst sein, mit welcher Orchidee wir es bei dieser Frage zu tun haben.

Grundlegend wollen die meistens Orchideen nicht durchgehend mit den Wurzeln im Wasser stehen. Auch sollte das Substrat sehr luftig sein und eine Struktur aufweisen, die sich nicht so schnell zersetzt. Gleichzeitig sollte das Substrat etwas Feuchtigkeit halten können, so dass die Pflanzen nicht all zu schnell austrocknen.

Von diesen Basiseigenschaften kommen wir zu den Feinheiten. Denn es gibt mehrere Extreme, die genau das Basissubstrat im Schatten stehen lassen, denn die Ausnahmen setzen entweder auf nasse Füße oder verzichten ganz auf Substrat.

Am unteren Ende, also dem mit den Nassen Füßen, befinden sich zum Beispiel:

– Dendrobium cuthbertsonii
– Dendrobium laevifolium
– Phragmipedium Arten
– Disa Arten

Am oberen Ende, also den Orchideen, die ganz ohne Substrat auskommen, finden sich:

– div. Vanda- und Ascocentrum- Arten
– alle Kleinorchideen aus den Tropen, die nur aufgebunden kultiviert werden müssen.

 

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es unzählige Orchideen, wie Phalaenopsis, Cattleya, Epidendrum, Dendrobium und deren Zuchtformen, die ein durchlässiges, stabilies und luftiges Substrat benötigen. Was ist also das beste Substrat für die „gängisten“ Orchideen?

Der beste Mix schaut wie folgt aus:

– 8/10 reine Pinienrinde grob
– 1/10 Sphagnum Moos oder Alternativ lange Kokosfasern
– Seramis, Blähton oder Lavagranulat

Diese Mischung ist äusserst Struktur stabil, gleichzeitg luftig und hält die Wurzeln gleichmässig feucht. Möglich ist auch die Mengen des „Seramis, Blähtons oder Lavagranulat“ zu erhöhen.

 

Wie Orchideen richtig getopft werden zeige ich Euch demnächst!

 

Gruß

Bernd

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