Pilzsubstrate

Worauf kommt es bei einem Pilzsubstrat an?

Wichtig ist, dass das Substrat Zellulose und Lignin enthält.

Dies ist zum Beispiel bei Kaffeesatz, Stroh, Sägemehl/Holz von Laubgehölzen, Getreidekörner, Heu, Altpapier oder Karton möglich. Gerade beim Holz von Laubgehölzen stehen einem weitere Möglichkeiten offen.

 

Holz/Sägespäne von Laubgehölzen

Viele Holzsorten sind für die Pilzzucht einsetzbar. Dazu zählen Ahorn, Buche, Eiche, Pappel, also eben die Hölzer die Regelmässig verarbeitet werden und somit als Abfallprodukt verfügbar sind. Auch Holz von anderen Laubgehölzen kann genutzt werden. Jedoch steht Holz von Obstbäumen eher selten in der Masse zur Verfügung. Pellets aus Laubgehölzen kann ebenfalls genutzt werden. Am Besten ist, wenn man sich nach Einstreu für die Tierhaltung umschaut.


Hungenberg‘s Buchenholzgranulat fein 20kg

Welche Vor und Nachteile gibt es mit Holz?

Gerade bei Holz ist eine Desinfizieung sehr aufwendig und weniger für den Hobbyzüchter geeignet. Hat man sich denoch mit den Umständen des größeren Aufwands angefreundet, stehen einem bei einem höheren Mengenbedarf gerade mit Holz mehr Substrat in kürzerer Zeit zur Verfügung als z.B. bei Kaffeesatz.

Die Altpapiervariante

Altpapier ist ebenfalls ein Rohstoff der ständig anfällt. Dabei ist darauf zu achten, dass das Altpapier aus möglichst unbelasteten Quellen stammt. Also schwerpunktmässig Recyclingpapier oder saubere Kartonagen. Werbezeitungen oder Zeitungen mit viel Druckerschwärze sind nicht geeignet.

 

Auf Stroh gebettet

Ähnlich dem Anbau auf Holz empfiehlt sich der Anbau auf Stroh für die Kultur im Garten. Hier kann sich der Pilz frei entwickeln unter natürlichen Bedingungen entwickeln.

 

Je geringer der Aufwand ist, umso zweckmässiger ist die Pilzzucht.